Sie befinden sich hier: Home » Fahrzeuge » Hubrettungsfahrzeuge
Drehleiter mit Korb (DLK 23/12)
|
||||||||||||
|
Die Drehleiter ist computergesteuert und hat eine Nennrettungshöhe von 23 m bei einer Nennausladung von 12 m. Weiter hat unsere DLK einen Kran mit einer max. Hubkraft von 4 tonnen. Dieser kommt beim anheben von Lasten wie unserem Boot oder bei Verkehrsunfällen zum Einsatz. Gem. AAO rückt die Drehleiter im 2. Löschzug oder beim Objetken mit einer Brandmeldeanlage im 1. Löschzug aus.
|
||||||||||||
Teleskobmastbühne (TMB)
|
||||||||||||
|
Hubrettungsfahrzeuge dienen vornehmlich der Rettung von Menschen aus größeren Höhen sowie zur Brandbekämpfung und technischen Hilfeleistung. Hubrettungsfahrzeuge werden unterteilt in Drehleitern sowie Hubarbeitsbühnen. Seit 1974, als der Simon Snorkel in Rendsburg zusätzlich zur damals bereits vorhandenen DL 30 in Dienst gestellt wurde, konnten wir uns in unzähligen Einsätzen von den Vorzügen der Gelenkmasttechnik überzeugen. So stand schon länger der Wunsch im Raum, den GM zu ersetzen, auch wenn dieser seit 1994 nicht mehr als erstes Hubrettungsfahrzeug eingesetzt wurde.
Die starke Zunahme des Eisenbahnverkehrs von und nach Skandinavien mit der Elektrifizierung der Bahnstrecke Hamburg - Rendsburg - Flensburg warf die Frage auf: "Wie kommen wir eigentlich an die Hochbrücke heran?" Das Wahrzeichen von Rendsburg führt in 42 Metern Höhe über den Nord-Ostsee-Kanal. In etwa zweijähriger Planungs-, Ausschreibungs- und Bauzeit entstand ein bisher einmaliges Feuerwehrfahrzeug. Während vielerorts bereits Teleskopmaste der 30-Meter Klasse zu finden sind, ist dieser Mast mit einer Rettungshöhe von 42 Metern der höchste, der derzeit bei einer deutschen Freiwilligen Feuerwehr in Dienst gestellt wurde. Lediglich bei Berufsfeuerwehren wie z.B. Hamburg, Berlin, Dortmund oder München sind Maste mit 53 Meter Rettungshöhe im Einsatz. Mit dem dreiachsigen Fahrgestell steht modernste LKW-Technik zur Verfügung. Automatik-Getriebe und 350 PS (257 kW) als Antriebsleistung bei einer charakteristischen Gesamtmasse von 26.000 kg verleihen dem 'Bronto' sehr gute Fahreigenschaften. Die zweite, einzelbereifte Hinterachse ist zwangsgelenkt. Damit erreicht das Fahrzeug einen kleinen Wendekreis. Trotz der Gesamthöhe von 3,90 Metern besitzt das Fahrzeug bei einer Gesamtlänge von 10,32 Metern und einer Breite von 2,54 Metern ausreichend kleine Gesamtabmessungen, um auch engere Straßen in der Altstadt und im gesamten Rendsburger Stadtgebiet befahren zu können. Der Zusatzspiegel ("Toter-Winkel-Spiegel") erhöht die Sicherheit, die beiden 'Straßenräumer' kündigen vorausfahrenden Verkehrsteilnehmern frühzeitig das Herannahen an. Der Rettungs- und Arbeitskorb kann eine Last von 500 kg aufnehmen, das entspricht fünf Personen. Im Korb befindet sich ein Steuerpult, um den Mast aus dem Korb heraus steuern zu können. Zur Brandbekämpfung ist eine Schnellangriffshaspel mit einem 15 Meter langen D-Schlauch samt Hohlstrahlrohr angebaut. Der fernsteuerbare Wasserwerfer kann bis zu 2.400 l/min Wasser liefern. Dazu besitzt das Fahrzeug an den hinteren Stützen links und rechts je einen B-Zugang, die über eine fest am Mast verlegt Leitung den Werfer bei einem max. Eingangsdruck von 16 bar speisen. Desweiteren ist eine Krankentragehalterung montierbar, um mit der Schleifkorbtrage Patienten aus Höhen zu retten. Um das Fahrzeug in Arbeitsstellung zu bringen, werden unter die Stützen großflächige Holzbohlen zur besseren Bodendruckverteilung gelegt. Das Fahrzeug kann bis auf 1,60 Meter Höhe auf die Stützen 'aufgebockt' werden. Der Korb ist am teleskopierbaren Oberarm befestigt und ist in Fahrstellung mittig auf dem Aufbau abgelegt. Innerhalb von ca 60 Sekunden ist der Unterarm angehoben und der Korb zum Einstieg der Mannschaft bereit. Die Rettungshöhe einer Drehleiter erreicht der Mast in ca. 150 Sekunden, also schneller als die Norm fordert. Am Fahrzeugheck sind die beiden Bedienstände für die Abstützung vorhanden. In der mittleren Klappe unterhalb der Rückfahrkamera befindet sich die Fernsteuerung für den am Korb fest montierten Wasserwerfer. Je zwei blaue und gelbe Blitzleuchten sorgen für eine Absicherung des Fahrzeugs. Unterhalb des Aufbaus hinter den beiden Schäkeln ist das Gegengewicht mit einer Masse von 900 kg montiert, um die Standsicherheit des Fahrzeugs zu verbessern. |
||||||||||||






